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Kinderzeltstadt für Ferienbetreuung unverzichtbar

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Seit mehr als 20 Jahren betreut der Stadtjugendring in den Sommerferien mehrere hundert Kinder im Alter von 6 – 14 Jahren. Eltern können ihre Kinder am Zeilberg für drei Wochen in die Obhut von rund 20 ehrenamtlichen Betreuern geben.
2017 stand die Kinderzeltstadt unter dem Motto „Wilder Westen". Pro Woche waren ca. 120 Kinder angemeldet.
Die BAP-Stadträte Monika Raschke-Dietrich und Manfred Stephan erkundigten sich Anfang September vor Ort. SJR-Geschäftsführer Sebastian Huber erläuterte das Konzept, führte die Stadträte durch die Work-Shops und brachte Wünsche an die Stadt vor.
Hauptwunsch war eine Sanierung des alten Schießhauses. Das nicht beheizte Schießhaus dient als Übernachtungs- und Aufenthaltsraum, Büro und Lager sowie als provisorische Küche.
Die Stadträte hörten hier wenig neues. Schon bei einem Besuch im Jahr 2007 waren die Mängel unübersehbar. Es sollten deshalb für die Installierung von festen Sanitäreinrichtungen 55.000 € in den Haushalt eingestellt werden.


Dies wurde unter Ex-OB Felber abgelehnt. Stattdessen wurde ein Toilettencontainer und ein Duschcontainer aufgestellt. Eine Reinigung durch städtisches Personal oder eine Fremdfirma erfolgt nicht.
Das Schießhaus selbst ist am Ende seiner Nutzbarkeit angelangt. In den Balken arbeitet der Holzwurm; Zweifel an der Standsicherheit sind sicher berechtigt. Die Bodenplatte weißt Brüche auf und es scheint, dass das Schießhaus nur durch eine mächtige Eiche am Abrutschen Richtung Dombach gehindert wird.
Die BAP schlägt deshalb vor, dass der SJR zunächst ein Konzept erstellt, welche Räumlichkeit für die Kinderzeltstadt oder andere Aktivitäten benötigt werden. Danach muss der Stadtrat entscheiden, welche Baumaßnahmen am Zeilberg notwendig sind.
Die beiden BAP-Stadträte bedankten sich am Ende der Führung für die hervorragende Jugendarbeit des Stadtjugendringes und steckten für das Abschlußessen der Ehrenamtlichen eine Spende in die Kaffeekasse.


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