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Ein Ausflugsbericht zur Bierführung in Nürnberg

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Blick über den Tellerrand

Die politischen Aktivitäten der BAP konzentrieren sich zwar auf Ansbach, aber eine Erweiterung des persönlichen Horizonts kann nie schaden.
Also brachen 18 BAP- Mitglieder am 23. Februar nach Nürnberg auf. Erstes Ziel war die Helmut Jahn- Ausstellung („Process Progress") im Neuen Museum. Der aus Nürnberg stammende Helmut Jahn hat großartige moderne Architektur in den USA, in Deutschland, Südafrika oder China geschaffen, wie beispielsweise die Veer Towers in Las Vegas, das James R. Thompson Center in Chicago, den Park Avenue Tower in New York, aber auch das Sony Center in Berlin oder das Münchner Airport Center.

Sein Augustinerhof- Projekt in Nürnberg scheiterte 1996 allerdings am Widerstand einer Bürgerinitiative. Alle diese Bauten und Entwürfe wurden in großformatigen Fotografien, in Skizzen und Modellen vorgestellt.

Notabene: Helmut Jahn ist auch ein Beispiel dafür, dass Nürnberger (-innen) außerhalb ihrer Heimatstadt Außerordentliches vollbringen können!
Nach einer Zwischenstation im Literaturhaus begaben sich die Teilnehmer unter der ausgezeichneten Führung von Wolf P. Heinz in die bereits im Mittelalter in den Sandstein gegrabenen Felsengänge unterhalb des Burgberges, die allein schon durch ihre Dimensionen beeindrucken ( bis zu 3 Stockwerke und ca. 25 000 qm Gesamtfläche). Ursprünglich gebaut als Lagerstätte für die rund 200 Brauereien sowie für Gastwirtschaften, boten die weiträumigen Stollen und Gewölbe im 2. Weltkrieg bei den Luftangriffen auf Nürnberg bis zu 35 – 40 000 Personen Schutz und retteten dadurch zahlreichen Menschen das Leben.
Nach diesem Abstecher in eine unselige Vergangenheit bot die Gegenwart Erfreulicheres, nämlich ein Abendessen in der Hausbrauerei Altstadthof mit nach traditionellem Rezept gebrautem Rotbier.









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