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Antrag Bewegungsbad

Die Unterzeichner fordern Vorstand und Verwaltungsrat des gKU Anregiomed auf, das Bewegungsbad am Klinikum Ansbach wieder zu eröffnen und dessen Betrieb dauerhaft sicherzustellen.
Zur Unterstützung haben die Unterzeichner auch die Stadt Ansbach gebeten und deshalb einen entsprechenden Antrag im Ansbacher Stadtrat gestellt.

Begründung:

Die in öffentlichen und nicht-öffentlichen Sitzungen des Stadtrats erlangten Erkenntnisse bestärken uns in unserer Überzeugung, dass der Betrieb des Bewegungsbades am Klinikum Ansbach das gKU ANregiomed mit einem prognostizierten Defizit in Höhe von rund 60.000 Euro p.a. in keine finanzielle Schieflage bringt.

Vielmehr birgt der Erhalt des Bades (und auch weiterer Bereiche der Physiotherapie im Klinikum) Chancen für eine bestmögliche Positionierung des Kommunalunternehmens am regionalen Gesundheitsmarkt: Mit Blick auf die Theapie chronisch Kranker sowie Menschen mit Behinderung gleichwohl wie für junge Mütter und Väter durch das Angebot des Babyschwimmens.

Der ersatzlose Wegfall dieser Leistungen verbessert das operative Ergebnis von ANregiomed nur marginal. Der Imageschaden und die sinkende Identifikation der Bevölkerung (über 5.000 Unterschriften für den Erhalt des Bades) infolge einer Schließung bedeuten mittel- und langfristig weitaus größere Nachteile für Unternehmen und Träger – materiell wie immateriell.

Wolfgang Bartusch (Grüne)
Hannes Hüttinger (BAP)
Dr. Paul Kupser (FW)
Boris-André Meyer (OLA)
Friedmann Seiler (ÖDP)

Ansbach, 13.07.2015

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