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Leserbrief
Weinbergschule: Dreiste Wahrheitsverdrehung durch die JU

Dumm-dreist und bewusst die Unwahrheit verbreitend ist nur der Leserbrief der Jungen Union. BAP, ÖDP, CSU und die Oberbürgermeisterin hatten bis Ende 2014 ganz offen einen Verkauf des maroden Altbaus der Weinbergschule an die Diakonie Neuendettelsau ins Auge gefasst, da nur so eine gemeinsame, langfristige schulische Nutzung zum Wohle aller Schüler erreichbar schien.


Die OB hatte dies genauso vertreten und Anfang Dezember in einem Gespräch mit den Elternbeiratsvorsitzenden erläutert. Diese hatten betont, dass es den Eltern vor allem um die Berücksichtigung der Bedürfnisse der Weinbergschule ginge und alles andere zweitrangig sei. "Die" Weinbergschule als solches - erst 2011 auf Neubaustandard saniert - stand nie zum Verkauf, auch wenn Gegner einer Lösung mit der Diakonie dies offenbar so suggerierten und damit für unnötige Ängste sorgten. Die OB hatte dies klargestellt. Seit Ende Januar ist klar, dass der sanierungsbedürftige Altbau nicht verkauft, sondern im Rahmen einer längerfristigen Vermietung einer Sanierung und gemeinsamen schulischen Nutzung zugeführt werden kann. Auch hierüber informierte die OB umgehend die Elternbeiratsvorsitzende und äußerte dies zudem so auch in mehreren Veröffentlichungen, siehe zuletzt zur Unterzeichnung des LOI (Letter of Intent) mit der Diakonie. Wovon spricht also die JU? Vielleicht sollte sich der JUler G. einfach besser informieren und nicht irgendwelche Behauptungen des CSU-Fraktionsvorsitzenden nachplappern. Scheinbar stinkt es CSU und JU, dass durch die zielgerichteten und sicher nicht einfachen Verhandlungen der OB und ihrer Verwaltung nun eine für alle optimale Lösung für den maroden Altbaus der Weinbergschule möglich wird: schulische Nutzung durch beide Schulen und als besonderes Plus eine gemeinsame Mittagsbetreuung und sogar ein Hortangebot.
Neid wegen einer erfolgreichen Stadtpolitik von Frau Seidel ist unverkennbar - CSU und JU sollten sich einfach über die gute Lösung zum Wohl von Schülern, Eltern und unserer Stadt freuen. Das wäre mal richtig erfrischend!

Manfred Stephan
BAP-Fraktionsvorsitzender


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